Er reicht von den herbschönen Hochflächen des Hunsrücks, über die Quarzitkämme des "sagenhaften" Soonwaldes mit seinen tief eingeschnittenen Bachtälern, bis hin zu den Rebhängen ins sonnenreiche und regenarme Tal der Nahe. ....

Sie spiegeln sich auch in einer großen Artenvielfalt der Fauna und Flora. Im Naturpark Soonwald-Nahe finden sich so unterschiedliche Lebens-raumtypen wie blütenreiche Waldwiesen, Moore, Schieferstollen, Wachholderheiden, Streuobstbestände, naturnahe Bachläufe, Flussauen, Trockenrasen und Weinbergs-brachen mit üppigen Orchideenbeständen. Wein und Wald sind in unserem Naturpark eine spannungsreiche Verbindung eingegangen.

Die klimatischen Verhältnisse in unserer Region sind geprägt durch die Lage innerhalb der außertropischen Westwindzone. Außerdem profitiert die Region vom Golfstrom, der entlang der europäischen Westküste verläuft. Dieser ist verantwortlich für ein wesentlich milderes Klima als es in dieser geographischen Breite normalerweise vorherrschen würde. Im größten Teil des Naturparks herrscht ein subozeanisch geprägtes Klima, das sich durch relativ milde Winter und kühle Sommer (Jahresmitteltemperatur 7 - 8°C) sowie relativ hohe Niederschläge zwischen 1.000 und 1.100 mm auszeichnet. Im Winter ermöglicht der Niederschlagsreichtum in den Hochlagen des Hunsrücks Wintersport. Das Klima kann man als mildes Reizklima bezeichnen, dessen qualitativer Erholungswert zusätzlich durch die geringe Schadstoffbelastung der Luft gesteigert wird. In den Flusstälern wird das subozeanische Klima durch kontinentale Einflüsse überlagert. Die Niederschläge sind niedriger als in den Höhenlagen (700 - 800 mm), die Temperaturen höher (Jahresmittel 9 - 10°C).

Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 1,4 mal mehr Niederschläge als im Februar. Die Niederschläge variieren nur minimal und sind extrem gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur 1 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert. Die Durchschnittstemperaturen liegen im Juli bei 17°- 18 °C und im Januar bei 0° – (-2°).

Landschaft genießen ... Tiere und Pflanzen erleben

Wälder um Daxweiler

Mehr als 85 Prozent der Fläche Daxweilers
machen ausgedehnte Wälder aus.

Daxweiler: Höhe 365 m ü. NN
Gemeinde-Fläche 16,65 km²

Salzkopf: Hohe 628 m
Salzkopfturm: Hohe 24 m

Die höchste Erhebung der Wälder von Daxweiler und im Binger Wald ist der
Kandrich: Hohe 639m ü. NHN.

Tiere in Daxweiler Wäldern

Im Naturpark lebt eine breite Palette heimischer Tiere: Säuger sind Rot- und Schwarzwild, Marder, Fuchs, Dachs und Fledermaus ebenso wie die sonst selten gewordene Wildkatze, die im Hunsrück weit verbreitet ist. Weiterhin beherbergt der Naturpark zahlreiche seltene Vogelarten darunter auch 29 Arten der Roten Liste. Unter den Reptilien sind Ringelnatter, Schlingnatter, Berg-, Mauer- und Zauneidechse sowie die Blindschleiche heimisch. Die Amphibien sind schwerpunktmäßig in den Tälern vertreten. Vorkommende Arten sind Feuersalamander, Berg-, Kamm-, Faden- und Teichmolch, Geburtshelferkröte, Gelbbauchunke, Erdkröte, Kreuzkröte sowie Grün- und Grasfrosch. Auch seltene Tierarten wie Wasseramsel, Eisvogel, Gebirgsstelze, Wildkatze, Wanderfalke und Haselhuhn sind hier zu Hause.

Waldfrüchte in den Daxweiler WäldernBeeren, Nüsse, Zapfen oder Pilze aus dem Wald waren früher gerade für die ländliche Bevölkerung von großer Bedeutung. In erster Linie wurden Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Preiselbeeren und auch Wachholderbeeren gesammelt.

Man mag es kaum glauben, doch in diesem Jahr gibt's jetzt schon Anfang Juli Pilze. Und zwar nicht nur Maronen sondern auch Pfifferlinge und Steinpilze.