Klima:

Die klimatischen Verhältnisse in unserer Region sind geprägt durch die Lage innerhalb der außertropischen Westwindzone. Außerdem profitiert die Region vom Golfstrom, der entlang der europäischen Westküste verläuft. Dieser ist verantwortlich für ein wesentlich milderes Klima als es in dieser geographischen Breite normalerweise vorherrschen würde. Im größten Teil des Naturparks herrscht ein subozeanisch geprägtes Klima, das sich durch relativ milde Winter und kühle Sommer (Jahresmitteltemperatur 7 - 8°C) sowie relativ hohe Niederschläge zwischen 1.000 und 1.100 mm auszeichnet. Im Winter ermöglicht der Niederschlagsreichtum in den Hochlagen des Hunsrücks Wintersport. Das Klima kann man als mildes Reizklima bezeichnen, dessen qualitativer Erholungswert zusätzlich durch die geringe Schadstoffbelastung der Luft gesteigert wird. In den Flusstälern wird das subozeanische Klima durch kontinentale Einflüsse überlagert. Die Niederschläge sind niedriger als in den Höhenlagen (700 - 800 mm), die Temperaturen höher (Jahresmittel 9 - 10°C).

Landschaft genießen ... Tiere und Pflanzen erleben

Wälder

Wälder um DaxweilerInfo

Mehr als 85 Prozent der Fläche Daxweilers
machen ausgedehnte Wälder aus.

Höhe: 365 m ü. NN
Fläche: 16,65 km²

Tierwelt

Tiere in Daxweiler WäldernIm Naturpark lebt eine breite Palette heimischer Tiere: Säuger sind Rot- und Schwarzwild, Marder, Fuchs, Dachs und Fledermaus ebenso wie die sonst selten gewordene Wildkatze, die im Hunsrück weit verbreitet ist. Weiterhin beherbergt der Naturpark zahlreiche seltene Vogelarten darunter auch 29 Arten der Roten Liste. Unter den Reptilien sind Ringelnatter, Schlingnatter, Berg-, Mauer- und Zauneidechse sowie die Blindschleiche heimisch. Die Amphibien sind schwerpunktmäßig in den Tälern vertreten. Vorkommende Arten sind Feuersalamander, Berg-, Kamm-, Faden- und Teichmolch, Geburtshelferkröte, Gelbbauchunke, Erdkröte, Kreuzkröte sowie Grün- und Grasfrosch.

Waldfrüchte

Waldfrüchte in den Daxweiler WäldernBeeren, Nüsse, Zapfen oder Pilze aus dem Wald waren früher gerade für die ländliche Bevölkerung von großer Bedeutung. In erster Linie wurden Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Preiselbeeren und auch Wachholderbeeren gesammelt.

Man mag es kaum glauben, doch in diesem Jahr gibt's jetzt schon Anfang Juli Pilze. Und zwar nicht nur Maronen sondern auch Pfifferlinge und Steinpilze.